Zusammenarbeit mit TOMKART ist  beschlossene Sache
 

Unter dem gemeinsamen Namen WST-Tomkart werden die beiden Kartprofis ein neues erfolgversprechendes Kartteam an den Start bringen. Thomas Neubert ist bereits seit über 30 Jahren ein wahre Ikone im Kartgeschäft und schaut nicht nur auf eine lange Liste internationaler Erfolge als aktiver Kartpilot zurück. Auch als Teamchef in der eigenen Firma Tomkart ist er in der Szene als Chassis-Guru bekannt. In den 90er Jahren gewann sein Team mit dem heutigen DTM-Piloten Timo Scheider die Deutsche Junioren Kartmeisterschaft (ehemals DJKP).

 

Zusammen mit der Motor-Erfahrung von WST-Motorsport, die dieses Jahr ihr 20. Jubiläum feiern, soll 2012 ein neues schlagkräftiges Rennteam für Furore sorgen. Im Bereich Chassis vertraut man dabei auf DR. Die Motoren kommen von TM.

 

Zur Zeit plant man im DMV Kart Championship, dem ADAC Kart Masters, der DKM und der ROTAX MAX Challenge anzutreten.

 

Informationen zum Team und zu freien Fahrerplätzen gibt es bei Jörg Weinmann unter Tel. 0171 / 4160887 und bei Thomas Neubert unter Tel. 0160 / 94 87 29 03.

Thomas Neubert und Jörg Weinmann


Ab dieser Saison setzen wir auf DR Kart

Ab dieser Saison setzen wir DR Karts in unserem Team ein. Wir hatten 2 Jahre die Möglichkeit die Weiterentwicklung dieser Karts live mit zu erleben. Während dieser Zeit baute sich ein sehr guter persönlicher Kontakt zum Importeur Stefan Bongartz  und zu Danillo Rossi auf. Die positiven Auswirkungen solcher Kontakte sind für uns als kleines Team mehr als optimal.
Die Leistungsfähigkeit des DR Materials wurde in den letzten Jahren bewiesen. So findet man in der Klasse KZ2 in der Jahresendwertung des ADAC Masters 3 DR Karts unter den ersten fünf Plätzen.
Des weiteren wird WST-Motorsport DR Stützpunkthändler  für den Raum Deutschland Mitte.


 

Dominik Schmidt gewinnt KCD 90 Clubmeisterschaft 2011

Die erste gute Nachricht in diesem Jahr. Dominik konnte, vor Tobias Zoll und Kevin Ilgen, die KCD 90 Clubmeisterschaft in der Klasse KZ für sich entscheiden. 
Weitere Infos siehe hier: KCD90



 


 

 

FROHE WEIHNACHTEN

und ein

GLÜCKLICHES ERFOLGREICHES 2012

WÜNSCHT WST-MOTORSPORT

 

Die Saison 2011 ist zu Ende

Leider ist gegen Mitte der Saison unsere Berichterstattung aus zeitlichen Gründen eingeschlafen. Ich will hier in kurzen Sätzen über die nicht aufgeführten Ereignisse berichten.

Dominik Schmidt konnte bei den letzten zwei ausstehenden ADAC Rennen noch gut Punkte sammeln. In Wackersdorf konnte er nach einem schwierigen Anfang noch auf den 8. Platz im zweiten Lauf vorfahren.
In Kerpen waren die Vorzeichen auch nicht so prickelnd. Aber auch hier erreichte er den 8. Platz im zweiten Lauf. Er konnte die Saison 2011 auf dem Vierten Platz im Gesamtergebnis des ADAC Kartmasters abschließen.
Im DMV Kart Championship erreichte er, obwohl er in 2 Rennen nicht an den Start ging, den Fünften Platz im Gesamtergebnis.
Mit diesen Ergebnissen ist Dominik sehr zufrieden und freut sich schon auf die Saison 2012 wo er höchstwahrscheinlich in der DSKM und der KZ2 EM  an den Start gehen wird.

Maximilian Severin stieg bedingt durch die Vorfälle in den vorhergehenden ADAC  Rennen vorzeitig aus der Saison aus. (Siehe Berichte weiter unten). Er ging noch bei zwei Veranstaltungen an den Start. Beim DMV Lauf in Urloffen erreichte er, trotz überhitztem Motor, den fünften Platz. Hierbei konnte er die drittschnellste Rennrunde fahren.
Beim Herbstpokal in Hahn verlief dann alles nach Plan. Nach der Pole konnte er den Sieg nach Hause fahren. Ein versöhnlicher Abschluss der Saison 2011. Die Saison 2012 ist in Vorbereitung.

Niklas Gränz zeigte in den letzten zwei DMV Rennen stabile Leistungen und beendete die  Kartsaison 2011 auf dem 26. Platz im Gesamtergebnis des DMV Kartchampionships. Für das erste komplette Jahr in einer national ausgeschriebenen Rennserie ein solides Ergebnis auf dass er im nächsten Jahr aufbauen kann.

 

Wechselnde Wetterbedingungen beim ADAC- Kart Masters in Hahn!!

Bei wechselnden Wetterbedingungen fand am Wochenende der vierte Lauf zum ADAC Kartmasters in Hahn statt. Dominik Schmidt und Felix Weber waren angereist um sich der Konkurrenz zu stellen und anständig Punkte zu sammeln.

Zur Halbzeit des ADAC Kartmasters steht Dominik auf einem guten vierten Platz im Gesamtklassement, mit nicht allzu viel Abstand auf den dritten Platz. Also war Angriff angesagt, vielleicht kann man ja mit etwas Glück noch auf den dritten Platz vorstoßen. Im freien Training am Freitag war auch schnell ein gutes Setup für Fahrwerk und Motor gefunden. Die Rundenzeiten passten!

Im Zeittraining am Samstag fehlten ein paar zehntel Sekunden für eine Topplatzierung. Der zehnte Platz war aber noch weit genug vorn platziert um sich in den Heats weiter nach vorne zu kämpfen. Im ersten Heat ging die Rechnung auf und Dominik konnte sich auf den fünften Platz vorfahren. Am Sonntagmorgen war dann Heat 2 angesagt und wieder mischten sich die technischen Kommissare ein. Im Vorstartbereich musste die Zündspule gegen eine vom Veranstalter gestellte Spule getauscht werden und diese machte Probleme. Dominik musste die Einführungsrunde abbrechen und in der Boxengasse erst einmal das „lose“ Zündkabel befestigen. So musste er den zweiten Heat aus der Boxengasse heraus in Angriff nehmen. Mit ordentlich Wut im Bauch erreichte er den elften Platz. Eigentlich müsste man ja davon ausgehen, dass, wenn man ein Teil von einem TK bekommt, dieses technisch in Ordnung ist. Aber wie man sieht kann man sich auf nichts verlassen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.  Durch dieses Missgeschick erreichte er nur den elften Platz in der Startaufstellung.

Rennen 1 wurde vom leicht einsetzenden Regen bestimmt. Hier kam Dominik Super zurecht. Innerhalb von ein paar Runden fuhr er von Platz 11 auf Platz 3 vor. Bis er drei Runden vor Schluss von Zündaussetzern eingebremst wurde. Er konnte den dritten Platz noch über die Ziellinie retten. Nachdem die Zündkerze gewechselt wurde lief der Motor wieder einwandfrei. Vor dem zweiten Rennen hatte es angefangen stark zu regnen. Das Fahrwerk bekam sein Regensetup und neue Regenreifen, aber schon in der Einführungsrunde konnte man sehen dass irgendetwas nicht stimmte. Dominik bekam einfach keinen Grip unter die Räder und so musste er sich mit stumpfen Waffen seinem Schicksal ergeben. Ergebnis war ein magerer 10. Platz im zweiten Rennen.  Das gute war, dass er durch den sehr guten ersten Lauf seine Platzierung halten konnte und keine Punkte verlor.

Felix sollte endlich mal ein normaler Wachender mit einem guten Abschluss haben. In den freien Trainingsläufen am Freitag erreichte er gute Rundenzeiten mit denen man zufrieden sein konnte. Im Zeittraining am Samstag lief es dann nicht so perfekt. Er hatte ein kleines Fahrwerksproblem und die paar zehntel Sekunden die dadurch auf der Strecke blieben ermöglichten nur den 21. Startplatz. Nun hieß es in den Heats ordentlich Gas geben. Im ersten Heat konnte er den 13 Platz erreichen. Das Fahrwerk funktionierte jetzt besser und die Erwartungen auf Heat 2 am Sonntag stiegen. Leider kam es anders und es war nur der 17. Platz zu erreichen. Noch mal wurde das Fahrwerk verändert, jetzt sollte es klappen! Aber es kam anders. Gleich in der ersten Kurve nach Start und Ziel wurde er unsanft  in die Reifenstapel bugsiert. Er konnte das Kart  mit eigener Kraft wieder in Gang bringen, doch leider hatten sich von dem Aufprall bedingt die Steckverbindungen von Batterie und CDI gelöst. Vier lange Runden dauerte die Reparatur dann konnte er weiter fahren.  Das Fahrwerk hätte jetzt funktioniert.

Dann kam der Regen und Felix fuhr im zweiten Lauf das bis dahin beste Rennen in dieser Saison.  Mit richtigem Grip unter den Reifen fuhr er vom 30. Platz auf den neunten Platz vor und ließ so manchen hochgesetzten Piloten hinter sich. Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht beendete er das Rennen. So kann es weiter gehen. 

Das ganze Team freut sich schon auf Wackerdorf.  

                 
                           

 

ADAC- Kart Masters in Ampfing!!

Am 24-25. Juni traf man sich auf der Kartbahn in Ampfing zum dritten Lauf des ADAC Kart Masters. So durchwachsen wie das Wetter, war auch der Rennverlauf für das WST-Motorsport Team. Licht und Schatten lagen dicht beisammen. Fangen wir aber erst einmal mit dem Licht an.

Dominik Schmidt (KZ2), der für DR-Gemany an den Start geht und von WST-Motorsport auf den Rennen betreut wird, hatte ein Super Wochenende zu verbuchen. Schon am Freitag konnte er mit sehr guten Leistungen glänzen. Es kristallisierte sich heraus, dass es ein perfektes Wochenende werden sollte. Das wurde es dann auch. Im Zeittraining erreichte er den 6. Platz, was ihm einen Startplatz in der dritten Reihe der Vorläufe einbrachte. Diesen guten Startplatz konnte er perfekt ausnutzen. Im ersten Heat, der auf feuchter Piste gestartet wurde, konnte er sich sofort an die Spitze setzen und seinen Vorsprung bis 3 Runden vor Schluss ausbauen. Dann wurde es aber zu trocken und seine Regenreifen bauten zu sehr ab. So konnten kurz vor Schluss noch zwei Mitkonkurrenten durchschlüpfen. Dominik wurde Dritter.
Bild Dirk FulkoNach diesem Vorlauf gab es dann eine Unstimmigkeit mit den technischen Kommissaren. Diese waren der Meinung, dass ein Bauteil am Motor nicht korrekt war. Dieses wurde dann zur weiteren Klärung einbehalten und so musste Dominik mit einem nicht perfekt abgestimmten Motor in den zweiten Heat starten. Diesen konnte er dann „nur“ auf dem fünften Platz beenden. Nach dem Rennen bekamen wir dann das Bauteil zurück. „Ist alles ok, ihr könnt das Teil ohne Bedenken einsetzen“ so der Kommentar des TK’s. Nun ja, irren ist menschlich. Trotz dieses kleinen Missgeschicks fand sich Dominik auf dem zweiten Startplatz für die Rennen am Sonntag wieder.
Im ersten Rennen am Sonntag setzte er sich gleich nach dem Start an die Spitze. Aber nach drei Runden musste er sich dem Druck von seinem Gegner beugen und diesen ziehen lassen. Als der Dritte auch noch Druck machte wurde es Dominik zu bunt. Er konnte das Rennen fehlerfrei zu Ende fahren und gab seinem Gegner keine Chance mehr zum überholen. Platz Zwei war dafür die Belohnung. Das zweite Rennen begann wieder spektakulär. Nach einem Blitzstart bog er wieder als Führender in die erste Kurve ein. Leider überhitzte der Motor ein wenig und büßte dadurch ein klein wenig Drehmoment ein. Genau das fehlte ihm dann um an der Spitze zu bleiben. Er musste bis zum Ende noch 2 Mitkonkurrenten ziehen lassen und wurde als Dritter abgewunken.
Dieses Super Wochenende brachte ihn auf den vierten Platz in der Gesamtwertung. Wenn wir diese Leistungen konservieren können, ist für das nächste Rennen in Hahn einiges zu erwarten. Hahn ist eine von Dominiks Lieblingsstrecken.

Der WST-Motorsport Pilot Maximilian Severin ging nach einer zweimonatigen Abiturpause wieder an den Start. Bis in die Haarspitzen motiviert hatte er sich für dieses Wochenende viel vorgenommen. Im freien Training am Freitag fuhr er dann auch Rundenzeiten die ihn auf Anhieb unter die ersten Zehn des Feldes brachten. Das letzte offiziell gezeitete freie Training am Samstagmorgen, beendete er auf dem achten Platz mit gerade mal 0,25 zehntel SekunBild Dirk Fulkoden Rückstand auf die Spitze. Das machte Hoffnung für das Zeittraining, aber es kam anders. Maximilian fand keine freie Runde und kam nicht auf Zeit. Er beendete das Zeittraining auf einem mageren 18. Platz, Mitten im Getümmel!
Im ersten Heat der, wie schon erwähnt, auf feuchter Piste ausgetragen wurde startete er auf Slicks. Hoffend, dass die Piste schnell abtrocknet und er dann mit diesem Vorteil einige Plätze gut machen kann. Leider kam es nicht so weit, denn er wurde von einem übermotivierten Fahrer äußerst unsanft von der Strecke bugsiert und das gleich zweimal. So beendete er den Heat auf Platz 30.
Im zweiten Heat kam dann leider auch das schnelle Aus und wieder sammelte er anständig Minuspunkte. Schließlich endete er auf dem vorletzten Startplatz in der Gesamtaufstellung. Das hatte man sich anders vorgestellt.
Von dem 30. Startplatz aus, konnte er sich dann bestmöglich aus allen Scharmützeln heraushalten und beendete den ersten Lauf auf Platz19. Im zweiten Lauf konnte er sich nicht mehr verbessern und beendete diesen auf dem 21. Platz. Sein Kommentar nach den Rennen war „ Das ist ja wie Autoskooter fahren. Ständig fährt Dir jemand ins Kart und probiert dich von der Strecke zu bugsieren und die Rennleitung schaut Tatenlos zu. Ich habe im letzten Rennen nur noch probiert mein Material möglichst schadlos über die Runden zu bekommen“. Da ist was dran. Als kritischer Beobachter fällt einem schon auf, dass die Rennen immer härter werden. Darüber sollten sich manche Teilnehmer mal Gedanken machen. Es gab an diesem Wochenende einen schweren Unfall den man hätte vermeiden können.

Nun zu dem Pechvogel des Wochenendes. Felix Weber (KF2) kam das ganze Wochenende nicht richtig in Schwung. Nach dem ZeittrainBild Dirk Fulkoing im Mittelfeld platziert, zeigte er im ersten Heat eine sehr gute Leistung und beendete diesen auf einem guten 10. Platz. Der zweite Heat verlief nicht gut. Er hatte Motoraussetzer in Linkskurven und er fiel bis auf den 25. Platz zurück. Nach dem Rennen machte man sich auf die Fehlersuche, konnte aber keinen direkten Defekt ausmachen. Trotz diesen Pechs konnte er sich noch auf dem 27. Platz für die Rennen am Sonntag qualifizieren.
Im Warm up am Sonntag lief es dann wieder sehr gut. Felix beendete dieses auf einem guten 13. Platz. Dann kamen die Rennen und das Pech. Gleich nach dem Start konnte er einige Plätze gutmachen aber nach einem Überholversuch kollidierte er seitlich mit einem Kart und verlor die Kette. Nun musste er den zweiten Lauf vom letzten Startplatz aus in Angriff nehmen. Nach dem Start machte er einige Plätze gut und geriet in eine „Kampfgruppe“ die hart um die Positionen kämpften. In diesem Getümmel kam es dann zu einem Crash bei dem sich eine Spurstange verbog und er musste das Rennen wieder vorzeitig beenden.

                       

                               Bild Dirk Fulko

 

Wie am Nürburgring fühlten sich die Teilnehmer des 4. Laufs zum DMV Kart Championship.  Temperaturen um die 10 Grad. Regen und Sonne im Wechsel. Das bekommt man im Juni normalerweise nur in der Eifel geboten.  Es versprach also ein interessantes Wochenende zu werden.

Niklas Gränz, der sein drittes Rennen in der KF3 in Angriff nahm, war von den Wetterkapriolen genauso wenig begeistert wie Dominik Schmidt der in der KZ2 an den Start ging.

Für Niklas begann die Veranstaltung sehr gut. Am Samstag, das erste mal mit seinem brandneuen TONY  Chassis unterwegs, kBild Dirk Fulkoonnte er super Zeiten um die 49,00 Sekunden in den Asphalt brennen. Diese Zeiten waren ganz vorn im Feld einzuordnen. So ging man am Sonntagmorgen sehr zuversichtlich ins Zeittraining, aber es kam keine Zeit. Es fehlte auf einmal eine Sekunde zum Vortag. Da das Fahrwerk sehr gut funktionierte, sah man sich den Motor genauer an und da lag der Defekt. Im Warm up war ein kleines Fingernagel großes Stück aus einer der Einlassmembranen gebrochen. Das muss in der Auslaufrunde des Warm up passiert sein, da der Motor bis zum Schluss tadellos funktionierte.  So musste sich Niklas mit dem 25. Platz in der Startaufstellung begnügen. Im ersten Lauf konnte er den Speed des Feldes mitgehen, aber keinen entscheidenden Angriff starten und beendete diesen auf Platz 23. Der zweite Lauf fing viel besser an. Niklas machte richtig Druck nach vorn. Aber nach einem sauberen Ausbremsmanöver spielte sein Gegner nicht mit und fuhr ihm auf die Hinterachse. Diese war dann so verbogen, dass er das Rennen aufgeben musste.

Im Stefan Bellof Pokal sollte er dann aber richtig Gas geben. Dieser wurde auf nasser Strecke gestartet und hier konnte er zeigen, dass er auch im Regen richtig flott unterwegs ist. Vom 17. Startplatz aus, startete er eine Aufholjagd und war bis Mitte des Rennens auf den 9. Platz vorgefahren. Schneller wie die vor ihm fahrenden Piloten, pushte er aber ein bisschen zu hart. Er kam auf den Curb und rutschte ins Aus. Schade. Die Rundenzeiten hätten locker für eine Platzierung unter den ersten Fünf gereicht.

Dominik hatte sich für dieses Wochenende einiges vorgenommen. Es sollte eine Platzierung unter den ersten Fünf werden und es sah so aus als sollte es ganz nach vorne gehen. Das freie Training am Samstag verlief sehr gut und das ganze Team fieberte auf das Zeittrainig am Sonntag zu. Dieses verlief dann wie ein Krimi. Mit jeder Runde wurde die BahnBild Dirk Fulko schneller. Dominik pendelte ständig zwischen der Pole und dem 5. Platz hin und her. Drei Runden vor Schluss lag er auf der Pole und dann schlug mal wieder das Schicksal zu. Er lief auf einen etwas langsameren Gegner auf und konnte nicht mehr kontern als die frei fahrenden Mitkonkurrenten nachlegen konnten. Er beendete das Zeittraining auf dem sechsten Platz. “Die Leistungen der Fahrer im vorderen Feld liegen so dicht beisammen. Das wird schwierig nach vorn zu kommen” bemerkte er nach dem Zeit fahren. So kam es dann auch. Gleich nach dem Start bildete sich eine Spitzengruppe die dann analog zum Zeittraining die Ziellinie überquerte. Das zweite Rennen sollte anders verlaufen. Es hatte angefangen zu regnen und in Regenrennen ist alles möglich. Nach dem Start kam Dominik als erster über die Start-, und Ziellinie, aber seine Gegner drängten ihn in einen kleinen Fahrfehler mit großer Wirkung. In Runde zwei fand er sich auf dem 12. Platz wieder und dass war nicht prickelnd. Er startet eine Aufholjagd und konnte sich bis zum Ende des Rennens auf den vierten Platz vorfahren. Dabei konnte er die Zeiten des Führenden fahren, was ihn nach dem Rennen ärgerte. Es wäre eine Platzierung auf dem Treppchen möglich gewesen.

Trotz allen Unbilden war man mit den Ergebnissen zufrieden. Man konnte doch zeigen, dass man unter  optimalen Verhältnissen ganz vorn mitspielen kann.

 

KZ1 und KZ2  EM in Wackersdorf

Vom 9. bis 12.Juni fand in Wackersdorf die CIK/FIA EM für die Klassen KZ1 und KZ2 statt.

Dominik Schmidt trat an, um sich mit den besten Piloten aus Europa zu messen. Die freien Trainings am Donnerstag und Freitag verliefen dann auch recht viel versprechend. Dominik konnte Zeiten fahren die locker für die Qualifikation in das Finale reichen sollten.  Im Zeittraining fehlten dann aber 0,20 zehntel Sekunden und so fand er sich auf dem 56. Startplatz wieder. Das bedeutete die Vorläufe immer aus der 10. Startreihe in Angriff zu nehmen. Das war nicht dass was wir uns erhofft hatten.

Der erste Vorlauf lief dann auch nicht optimal. Gleich nach dem Start wurde er gedreht und Dominik musste von hinten das Rennen in Angriff nehmen. Er konnte den 23. Platz erreichen. Das waren dann schon einmal eine Menge Punkte auf der Liste. Für den zweiten Vorlauf wurde das Vergasersetup geändert und das sollte sich positiv bemerkbar machen. Nach dem Start fiel er zwar ein paar Plätze zurück, konnte sich dann aber mit guter Übersicht und einem gut laufenden Kart nach vorn arbeiten. Der 14. Platz war das Ergebnis. Für den dritten Vorlauf am Nachmittag wurde dann ein Satz neue Reifen montiert. Das wirkte sich überraschenderweise nicht positiv aus. Das Kart lief nicht mehr anständig. Die Zeiten waren schlechter wie am Vormittag auf alten Pneus. Trotz dieses Handicaps konnte Dominik den 13. Platz erreichen. Nun war guter Rat teuer - was war passiert? Offensichtlich lief der Motor nicht mehr optimal, also wurde noch einmal das Vergasersetup geändert. Das sollte sich positiv bemerkbar machen, aber es fehlte immer noch etwas an Schub. Dominik konnte den letzten Vorlauf am Samstag auf dem 12. Platz beenden. 

Nach einem Brainstorming am Samstagabend, bei dem noch einmal alle Gegebenheiten analisiert wurden, traf man die Entscheidung zusätzlich auch noch die Übersetzung zu ändern. Anscheinend war diese etwas zu „lang“ gewählt. Im letzten Vorlauf am Sonntag stellte sich diese Entscheidung als richtig heraus. Dominik konnte super Rundenzeiten fahren und erreichte den 15. Platz. Nun hieß es warten bis die Auswertung aller Vorläufe fertig war. LEIDER hatte es dann doch nicht gereicht. Er hatte mit gerade mal 6 Punkten zuviel die Qualifikation für das Finale verpasst. Dominik erreichte im Zwischenklassement den 41. Platz. Das ist eigentlich ein recht gutes Ergebnis bei 108 Teilnehmern, aber so dicht vor dem Ziel doch eine bittere Pille. Der erste Vorlauf hat uns die Sache vermasselt. Aber nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Nun konzentrieren wir uns auf den DMV lauf in Oppenrod und in 2 Wochen auf den ADAC Lauf in Ampfing.  

                                                
                                                                  Dominik auf dem Weg nach vorn



ADAC Kartmaster Liedolsheim: Ein Wochenende zum vergessen!!

Am 21. und 22. Mai fand auf der Kartbahn in Liedolsheim der zweite Lauf zum ADAC Kartmasters statt. Bei bestem Sommerwetter hatte man sich für dieses Wochenende sehr viel vorgenommen. Für Felix Weber (KF2) war es der erste Start in diesem Jahr und Dominik Schmidt (KZ2) peilte wieder einen Platz auf dem Podium an.  Aber  wie heißt es so schön:  „Erstens kommt es anders, Zweitens als man denkt“.     

Felix, der durch eine Verletzung am Fußgelenk erst sehr spät in die Saison einsteigen konnte, verblüffte am Freitag in den freien Trainingssitzungen mit Super Rundenzeiten.  Das ließ auf einiges hoffen, ein Platz unter den ersten 10 war zu erreichen. Es kam aber anders, im Zeittraining lag das Kart nicht mehr perfekt und es fehlten 0,30 Zehntel Sekunden.  Das brachte ihn auf den 21. Startplatz.
Foto Dirk FulkoAber es sollten ja noch die Vorläufe kommen, es war also noch nichts verloren.  Leider ging der erste Vorlauf nicht weit.  In einem Gerangel in der „Baumkurve“ traf er das Querstehende Kart eines Mitkonkurrenten so ungünstig, dass er sich überschlug. Gott sei Dank blieb er unverletzt. Nicht aber das Kart. Nach den Reparaturarbeiten stellte man fest, dass sich der Vorbau um ein paar Millimeter verdreht hatte. SCHADE!! Aber Felix kämpfte weiter und konnte nach den Heats den 29. Platz im Gesamtranking erreichen.
Am Sonntag, im Warm up, schlug das Schicksal erneut zu. Diesmal verabschiedete sich der Rennmotor mit einem Pleuelschaden und Felix musste mit dem B-Motor in die kommenden Rennen starten. Also nicht die besten Voraussetzungen für eine gute Platzierung. Aber er schlug sich tapfer und konnte in den beiden Läufen den 20. und 17. Platz erreichen. Die Leistungen vom Freitag lassen für diese Saison noch auf einiges hoffen. Der nächste Lauf in Ampfing wird bestimmt um einiges besser laufen, da es eine seiner Lieblingsstrecken ist.

Für Dominik sollte es noch schlimmer werden. Er war doch als Dritter in der Gesamtwertung angereist und sein Ziel war es noch ein Stück weiter nach vorne zu kommen. In den freien Trainings am Freitag war er dann auch sehr flott unterwegs. Das richtige Set Up für sein DR Chassis war schnell gefunden und der Motor lief Super. Dann kam das Zeittraining und es passierte nichts. Es kam keine Zeit??? Nach dem Training war der Fehler schnell gefunden. Das Thermostat war defekt und öffnete nicht mehr richtig. Mit über 70 Grad Foto Dirk FulkoWassertemperatur gibt es halt keine Power mehr. PECH PECH PECH. Der 24. Startplatz war schon ein kleiner Schock. Nun musste in den Vorläufen alles klappen und es klappte leider nicht so besonders. Im ersten Lauf konnte er sich auf den neunten Platz vorfahren. Aber durch eine fragwürdige Entscheidung der Rennleitung bekam er eine 10 Sekunden Zeitstrafe aufgebrummt die ihn auf den 21. Platz zurück warf. Im zweiten Vorlauf konnte er sich wieder weit nach vorne kämpfen und erreichte den 11. Platz.
Nach den Vorläufen fand er sich auf dem 21. Startplatz im Gesamtranking wieder.
Dann kamen die Rennen und diese verliefen beide Katastrophal. Er wurde nach jedem Start von einem übermotivierten Mitkonkurrenten gedreht und musste die Rennen dann jeweils von ganz hinten in Angriff nehmen. Er erreichte im ersten Rennen den 19. Platz, im Zweiten konnte er sich den 15. Platz sichern. Das bedeutete magere 2 Punkte für die Meisterschaft. Das wird ihn wohl in der Gesamtwertung ein ganzes Stück nach hinten spülen. Aber das Jahr ist ja noch nicht vorüber.           

 

DMV Championship die „Zweite“ in Wittgenborn

Zum zweiten Lauf des DMV Championship fanden sich am letzten Wochenende insgesamt 108 Starter auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn ein. 

Nikals Gränz (KF3) und Dominik Schmidt (KZ2) waren angereist um kräftig Punkte für die Meisterschaft zu sammeln.  

Für Nikals platzte der Traum von einer guten Platzierung schon im ersten freien Training. Nach einer leichten Kollision mit einem Mitkonkurrenten traf er so ungünstig die Streckenbegrenzung, dass er sich eine Nackenzerrung zuzog die ihn das ganze Wochenende über stark behindern sollte. Trotz dieses Handicaps biss er die Zähne aufeinander und kämpfte sich durch die freien Trainings.  Im Zeittraining konnte er nur den 22. Platz erreichen.  Das erste Rennen, das unter Wet Race Bedingungen  durchgeführt wurde, war dann schnell zu Ende. Nach einem Dreher war das Kart nicht mehr in Gang zu setzen. Das bedeutete den letzten Startplatz für den zweiten Lauf.  Dieser sollte dann aber, den Umständen entsprechend, sehr gut verlaufen.  Mit guter Übersicht konnte er sich im Laufe des Rennens bis auf den 15 Platz vorarbeiten.  Hier schlug dann aber 3 Runden vor Schluss wieder der „Schmerzteufel“ zu und er musste noch drei Piloten ziehen lassen.  Er beendete den zweiten Lauf auf dem 18.Platz.  

Dominik kann mit dem Wochenende mehr als zufrieden sein. Im freien Training zeichnete sich schon ab das er sehr schnell unterwegs war.  Im Zeittraining fehlten dann leider ein paar Zehntel auf die Pole und Dominik landete auf dem fünften Startplatz. Nach einem turbulenten ersten Rennen blieb es dann auch beim fünften Platz. Irgendwo fehlte das kleine bisschen Performance um entscheidend ins Rennen einzugreifen zu können.  Für das zweite Rennen wurde der Motor gewechselt und das sollte sich positiv bemerkbar machen. Endlich lief alles perfekt und er konnte sich auf den Weg nach vorn machen. Sein bekanntester Gegner an diesem Wochenende war wohl Michael  Schuhmacher mit dem er sich Rundenlang einen packenden Zweikampf lieferte. Schließlich konnte er ihn 3 Runden vor Schluss ausbremsen und  den dritten Platz nach Hause fahren. Das war nun dreimal der dritte Platz in Folge, jetzt wird es langsam mal Zeit für einen Sieg.  Den haben wir am nächsten Wochenende beim ADAC Kartmasters in Liedolsheim anvisiert.

.                 Foto KPA Franzen
                   
                            Ein besonders Erlebnis !!  Vor Michael Schuhmacher die Ziellinie zu überqueren.
                      

WST Motorsport mit zwei Fahrern in Wackersdorf vertreten.

Pünktlich zu Ostern war die Winterpause auch für das DMV Kart Championship vorüber, Punktejagd statt Eiersuche war die Devise für die rund 170 Teilnehmer. Mit Niklas Gränz in der Juniorenklasse KF3 und Dominik Schmidt bei den Schaltern KZ2 war das WST-Motorsport Team am Karfreitag angereist. Wobei sich der Biebertaler Dominik Schmidt, berechtigte Hoffnungen auf einen Platz auf dem Treppchen machen durfte.

Die internationale JuniorenFoto D.Fulko Klasse war zum Auftakt mit fast 50 Piloten derart stark besetzt, dass man das Feld nach dem Zeittraining in zwei Gruppen aufteilen musste, welche dann jeweils ein getrenntes Halbfinale absolvierten. Erst zum Finale trafen die 34 besten Piloten aus den beiden Vorläufen aufeinander. Darunter auch der Hungener Schüler Niklas Gränz, der sich in seinem Vorlauf als 16 Qualifizieren konnte. Eine bessere Ausgangsposition blieb dem Tony/TM Piloten leider verwehrt, da er bereits direkt nach dem Start in eine Rempelei verwickelt wurde, bei der er die Bahn kurzzeitig verlassen musste. Von der letzten Position aus konnte er das Rennen wieder aufnehmen und überraschenderweise noch die Qualifikation für das Finale herausfahren. Im Finale hielt sich der Newcomer, der seine erste internationale KF3 Saison bestreit, aus allen unnötigen Gerangel heraus und verbesserte sich um starke 15 Plätze. Zur Freude seines Mechanikers Peer Werner erreichte Niklas nach 14 aufregenden Runden auf Position 16 das Ziel.

In der Klasse KZ2 startetFoto D.Fulkoe Dominik Schmidt unter ganz anderen Vorzeichen in die Veranstaltung. Seine Performance aus Oschersleben, wo er beim Auftakt der ADAC Kart Masters eine Woche zuvor den dritten Gesamtrang eingefahren hatte, brachte ihn in den engeren Kreis der Siegesanwärter. Unerklärlicherweise konnte der DR-Germany Pilot die Zeiten aus den freien Trainings im Zeittraining nicht bestätigen. Mit neuen Reifen und zunehmendem Gummi auf der Strecke war das Handling seines Karts nicht optimal und so musste er sich mit dem fünften Startplatz zufrieden geben. Die beiden Rennen verliefen ziemlich unspektakulär, wobei sich Dominik jeweils am Anfang des Rennens um eine Position verbessern konnte und somit auf den dritten Rang abgewinkt wurde. Nachdem Dominik auch bei den ADAC Kart Masters  in Oschersleben den dritten Platz eingefahren hat, war das die zweite Podest Platzierung in Folge.

Die Stimmung im Team um Jörg Weinmann ist absolut entspannt. „Wir sehen mit großer Zuversicht und auch mit gesteigerten Erwartungen in die DMV Saison. Beim Auswärtsspiel in Wackersdorf haben wir gut gearbeitet und gepunktet, wenn wir die Performance zu den Heimspielen nach Wittgenborn und Oppenrod mitnehmen können werden wir ein Wörtchen mitreden können!“

 

Erster Lauf zum ADAC Kartmaster in Oschersleben

Mit bestem Frühlingswetter begrüßte der Motorpark Oschersleben sage und schreibe 219 Piloten zum ersten Lauf des ADAC Kartmaster 2011. 

Das WST-Motorsport Team brachte drei Piloten an den Start. Louis Walter (KF2), Maximilian Severin und in Zusammenarbeit  mit DR-Germany Dominik Schmidt (beide KZ2).

Für Louis Walter sollte es ein schlechtes Wochenende werden.  In den freien Trainingsläufen noch ständig unter den ersten Zehn, spielte im Zeittraining der Vergaser nicht mit. So war nur der 25. Platz im Gesamtzeittraining zu erreichen.  Das war natürlich keine perfekte Startposition für die Vorläufe. Ist es doch mittlerweile bekannt, dass durch die immer härtere und unfaire Fahrweise im Mittelfeld es kaum noch eine Chance gibt schadlos nach vorne zu kommen. So kam es dann auch. Nach  zwei Unfällen konnte er sich leider nicht für die Finalläufe qualifizieren.

Für Maximilian Severin der bedingt durch sein Abitur sehr spät in die Saison startete, war es das dritte Wochenende auf seinem neuen Tony/TM Material. Trotz seines Trainingsdefizits kam er im freien Training schnell auf gute Zeiten. Im folgenden Zeittraining machte er aber einen taktischen Fehler, der ihm seine schnellste Runde kosten sollte. So war auch nur der 25. Platz zu erreichen. Die Ausgangsposition war also nicht besser wie bei Louis. Aber Maximilian hatte mehr Glück. Trotz einiger harter Attacken seiner Mitkonkurrenten fand er sich nach den Vorläufen auf dem 26.Platz im Gesamtranking wieder.  Im ersten Lauf konnte er zwar nicht sehr weit nach vorne fahren, überzeugte aber mit sehr guten Rundenzeiten. Im zweiten Rennen nahm dann das Schicksal seinen Lauf, nach einer extrem harten Attacke eines Mitkonkurrenten musste er, mit vermutlich verbogenem Rahmen, frühzeitig die Segel streichen.

Für Dominik Schmidt lief es von Anfang an sehr gut. In den freien Trainingssitzungen wurden noch einige Setup Varianten getestet. Das sollte sich im Zeittraining auszahlen, er konnte den zweiten Startplatz erreichen. Nach den Vorläufen belegte er den vierten Platz in der Startaufstellung für die Finalläufe. In beiden Rennen konnten sich dann die ersten Drei deutlich vom Feld absetzen und zwei kontrolliert faire Läufe zu Ende fahren. Dominik wurde zweimal Dritter und konnte im letzten Lauf die schnellste Rennrunde in den Asphalt brennen. Ein Saisonauftakt nach Plan!

Trotz dieses Erfolges bleibt doch ein bitterer Nachgeschmack. Sind doch 2 Fahrer durch die teilweise nicht mehr tragbare Fahrweise anderer Piloten um ihre Chance gebracht worden und mit verbogenem zerstörtem Material nach Hause gefahren.  So sollte ein Rennwochenende nicht zu Ende gehen.

        

RMKC Liedolsheim

Schleichender Plattfuß bremst Niklas Gränz aus.

Am 02.04.2011 trafen sich 175 Fahrer zum Auftakt des Rhein-Main- und des DSW-Kart-Cup zu einer Gemeinschaftsveranstaltung in Liedolsheim. Für die Juniorenklasse hatten sich 34 Fahrer eingeschrieben und bei sommerlichen Temperaturen versprach es ein heißes Rennen zu werden.

Im Zeittraining konnte sich, der für das WST-Motorsport-Team und den Kart-Verein Oppenrod startende, Niklas Gränz leider nicht durchsetzen. Probleme mit den neuartigen Dunlop Reifen bremsten den Gymnasiasten aus Hungen mächtig aus, so das er sich mit einem 15. Startplatz geschlagen geben musste.

Der Start zum Rennen 1 verlief fast reibungslos und Niklas konnte mit seinem Tony Kart gleich mehrere Plätze gut machen. Zur Rennmitte hatte er es geschafft den Anschluss an die, aus acht Fahrern bestehende, Spitzengruppe herzustellen. Konsequentes und überlegtes Handeln waren die Voraussetzungen für den Weg nach vorne. Bei Fallen der Zielflagge befand sich der KVO Pilot auf Platz fünf, aber die endgültige Platzierung wurde erst nachträglich von der Rennleitung festgelegt.

Die Startaufstellung zum 2. Rennen erschien den Beteiligten dann auch wie ausgewürfelt. Nachdem Sportstrafen gegen zwei Fahrer ausgesprochen waren, wurde Niklas auf Platz 3 gewertet. In der Startaufstellung fand er sich aber auf Platz 4 wieder. Passend dazu musste der erste Start nach einem Unfall abgebrochen werden. Der Fahrer durfte aber nach kurzem Check-up das Krankenhaus wieder verlassen. Der zweite Start gelang Niklas nicht ganz so gut, er konnte seine Platzierung zwar halten, hatte aber eine „Feindberührung“ die ihn zu Rennende hin noch beschäftigen sollte. Bereits nach wenigen Runden hatte sich Niklas in einer vierköpfigen Spitzengruppe etwas vom Feld abgesetzt. Mitte des Rennens war es ihm aber nicht mehr möglich die Pace der Führungsgruppe mitgehen und musste abreißen lassen. Bis zur Zielflagge musste er noch weitere Piloten vorbeilassen und kam nur als sechster über die Linie.

Für das von außen zu erkennende Handling Problem fand sich im Parc ferme auch schnell eine Ursache. Im Startgerangel hatte sich ein gegnerischer Frontspoiler in der rechten Hinterradfelge verirrt und die Sicherungsschrauben verbogen. Der schleichende Plattfuß beraubte Niklas seiner Chancen auf einen Platz auf dem Treppchen.

In der Tageswertung belegte Niklas, unterstützt von seinem Mechaniker Dominik Schmidt, einen respektablen fünften Rang. Im Rhein-Main-Kart-Cup hat Niklas Gränz und das WST Motorsport Team die Führung in der Tabelle vor Phillip Belgraver übernommen.

                                 Bild Gränz

 

Dominik Schmidt und die Trofeo Andrea Margutti

Vom 18. bis 20. März 2011 fand auf der Kartbahn 7 Laghi in Castelletto di Branduzzo die 22. Auflage der Trofeo Andrea Margutti statt.  Insgesamt gingen 203 Teilnehmer aus 31 Nationen an den Start. Darunter auch Dominik Schmidt, für ihn war diese Veranstaltung der Start in die Saison 2011.

Die freien Trainingsläufe am Donnerstag und Freitag wurden dazu benutzt die Einstellungen für das neue DR Material heraus zu finden. Des Weiteren waren noch einige Neuerungen im Motorenbereich auszutesten.  Leider war diese Arbeit bis zum Zeittraining noch nicht zufrieden stellend erledigt. Dominik musste sich mit dem 26. Startplatz zufrieden geben. In den Vorläufen lief es dann langsam besser. Im ersten Heat konnte er sich auf dem 12. Platz platzieren. Leider fehlten dann 200 Gramm auf der Waage und Dominik kassierte die volle Punktzahl. Im zweiten Heat erkämpfte er sich den 15. Platz. Nach den Vorläufen fand er sich, bedingt durch das Missgeschick im ersten Heat, auf dem vorletzten Startplatz wieder.

Für das Prefinale und Finale am Sonntag wurde dann noch einmal die Vergaserbedüsung optimiert, und das zeigte Wirkung. Dominik fuhr von Startplatz 31 auf den 19.Platz vor. Im Finale sollte es dann, erst einmal, noch besser laufen. Mit sehr guten Rundenzeiten konnte es sich auf den 12. Platz vorarbeiten. Dann kam das große Missgeschick, das Schaltgestänge brach und er musste aufgeben. Trotz allem trat man mit einem guten Gefühl die Heimreise an.  Das ganze Wochenende über konnte sich Dominik verbessern und mit den Zeiten im Finale zur Spitze aufschließen. Mit diesen gesammelten Erfahrung sieht das Team dem ersten Lauf zum ADAC Kart Cup positiv entgegen.   

                                 Bild WST Motorsport 

 

Winterpause ist vorüber.  Euro-Winterpoklal in Genk

Am letzten Wochenende ging die Winterpause für das WST-Motorsport Team offiziell zu Ende. Das erste Mal in der Geschichte fand der 2.Lauf zum Winterpokal auf der Kartbahn in Genk statt. Kurzerhand wurde diese Veranstaltung zum Test und Trainingslauf erklärt. Wo kann man schon die Entwicklungen die über Winter in der Werkstatt entstanden sind besser testen als unter Rennbedingungen.

Louis Walter (KF2) trat an um Motorenvarianten und Vergasersetups zu testen. Des Weiteren wurde es langsam Zeit für ihn mal wieder ins Kart zu steigen und Gas zu geben.  Der Winterspeck muss weg!!!!

Die Veranstaltung verlief dann auch  wie geplant. Das Testprogramm wurde erfolgreich durch gezogen und die Rennen verliefen dann auch recht gut. Nach guten Zeiten in den Trainingssitzungen, konnte er im Zeittraining den fünften Platz erreichen. Im ersten Rennen erkämpfte er sich den vierten Rang. Im Finale hatte er dann etwas Pech, in der letzten Runde geriet er in ein Gerangel, das ihn auf den letzten Platz zurück warf.

Bild Dirk Fulko


 


 

 

 

FROHE WEIHNACHTEN

und ein

GLÜCKLICHES ERFOLGREICHES 2011

WÜNSCHT WST-MOTORSPORT

 

Saisonrückblick 2010

Das Jahr 2010 ist nun fast zu Ende. Zeit um einen Rückblick auf die vergangene Saison zu werfen.

Für Louis Walter lief die Saison 2010 sehr gut. Die erste  komplette Saison in der KF3 Klasse beendete er auf einem guten achten Platz in der Gesamtwertung des DMV. Besonders hervorzuheben war seine Leistung in Oppenrod. Hier konnte er beide Wertungsläufe und den Stefan Beloff Gedächtnispokal für sich entscheiden. Ein Wochenende nach Maß. Im nächsten Jahr wechselt er in die KF2.

Felix Weber, der dieses Jahr in der KF2 an den Start ging, kann mit dem vergangenen Jahr auch mehr als zufrieden sein. In der laufenden Saison war ein stetiger Aufwärtstrend zu verzeichnen. Speziell in den zwei letzten Rennen der ADAC Kartmasters sammelte er ordentlich Punkte, und konnte sich in der Gesamtwertung des Masters auf den 10. Platz etablieren.Das macht Hoffnung für das kommende Jahr, wo er wieder in der KF2 an den Start gehen wird.

Dominik Schmidt (KZ2) der dieses Jahr für das DS- Racing Team an den Start ging und von WST-Motorsport mit den Rennmotoren versorgt wurde kann auf eine gute Saison zurückblicken. Er konnte den 13.Platz in der Gesamtwertung der DKM erreichen. Speziell in Hahn, beim DKM Finale, machte er mit einem fünften Platz auf sich aufmerksam. Bei den beiden Gaststarts, im DMV Kart Championship,  erreichte er den vierten Platz in Oppenrod und siegte in Wittgenborn.  Für das nächste Jahr ist der Start bei der DKM und der EM geplant.

Maximilian Severin bestritt seine erste Saison bei den KZ2 und bemerkte sofort dass da doch ein großer Unterschied zu der Rotax Klasse, wo er die Jahre davor erfolgreich an den Start ging, besteht. Es folgte eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen. Trotz allem konnte er am Ende den 15.Platz in der Gesamtwertung des ADAC Kartmasters belegen. Für das erste Jahr eine gute Leistung. Im nächsten Jahr sind wieder Starts bei der KZ2 geplant.

Für Andres Ferraz-Leite (KZ2) begann die Saison auch viel versprechend, leider musste er aber aus beruflichen Gründen frühzeitig die Segel streichen. Im nächsten Jahr wird es weiter gehen.

Des Weiteren bedanken wir uns noch bei Falko Günther (KZ2) und Michael Ruckh (KF3) dass sie uns für die Saison 2010 ihr Vertrauen geschenkt haben. 

Nun ist erst einmal Winterpause. Nach den Feiertagen beginnt dann die Vorbereitungsphase auf das neue Jahr. WIR FREUEN UNS DARAUF. !!!!

 

DMV Goldpokal in Liedolsheim

Mit wechselhaftem Herbstwetter begrüßte die Kartbahn Liedolsheim die Teilnehmer des DMV Goldpokals 2010. Dieses traditionsreiche Rennen bedeutet den Abschluss des DMV Championships und geht mit 1.5 fachen Faktor in die Endabrechnung der Meisterschaft ein.

Louis Walter (KF3) ging an den Start um seine fünfte Position in der Meisterschaft zu verbessern. Nach dem Crash beim ADAC Lauf in Wackersdorf, mit einem neuen Kart ausgestattet, waren die Erwartungen dass es gut laufen sollte berechtigt. Im freien Training überzeugte Louis mit super Rundenzeiten, alles war möglich. Am Sonntag zum Zeittraining kühlte es etwas ab und trockene Perioden wechselten sich mit Nieselregen ab. Louis beklagte nach dem Zeittraining leichtes Übersteuern, war aber mit dem siebten Startplatz recht zufrieden. Den Start zum ersten Rennen erwischte er sehr gut und bog als Fünfter in die erste Kurve ein. Hier begann das Unglück. Ein Mitkonkurrent beanspruchte die Position von Louis und bugsierte diesen sehr unsanft von der Strecke. Endergebnis dieser Aktion: RAHMEN WIEDER KRUMM. Im ersten Moment sah es so aus als wäre es das Ende von einer guten Platzierung unter den ersten Fünf in der Meisterschaft. Aber es kam anders. Alle seine Mitkonkurrenten hatten Probleme im ersten Lauf und konnten auch keine Punkte einfahren. Somit war alles wieder offen. Der Rahmen wurde kurzerhand auf die Richtbank gespannt und wieder zu 99% in Form gebracht. Rennen Zwei konnte kommen. Der letzte Startplatz war zwar nicht viel versprechend, aber Louis konnte ein gutes Rennen fahren und beendete dieses auf dem achten Platz. Nach dem Rennen begann dann das große Rechnen und Louis machte wahrhaftig noch eine Position gut. Platz vier in der Endabrechnung des DMV Championships ist ein sehr gutes Ergebnis für die erste komplett gefahrene Saison. Nun beginnt die Planung für das Jahr 2011 und wir werden sehen wo diese uns hinführt.     

4. ADAC Lauf Wackersdorf

Bei wiederum schönstem Spätsommerwetter fand der 4. Lauf des ADAC. Kartmasters in Wackersdorf statt.

WST-Motorsport brachte drei Piloten an den Start. Louis Walter (KF3), Felix Weber (KF2) und Maximilian Severin (KZ2).

Für Louis sollte das Wochenende nicht so gut laufen. In den freien Trainingsläufen stellte sich schon heraus dass ihm ca. 0,30 Sekunden auf die Spitze fehlten. Louis beklagte sich über ein leichtes Rutschen an der Hintersachse. So konnte er im Zeittraining nur den 14.Platz erreichen. Nachdem am Chassis ein paar kleine Änderungen durchgeführt wurden sollte es besser werden. Im ersten Heat kam es aber, gleich nach dem Start, zu einem Gerangel mit einem mit Mitkonkurrenten, Louis musste über einen Curb ausweichen und verlor bei dieser Aktion seine Kette. In seinem zweiten Heat erreichte er den fünften Platz und konnte den Speed der Spitzengruppe locker mitgehen. Dieses bedeutete den 20. Startplatz für das erste Rennen. Gleich nach Start kam es dann aber zu einem folgenschweren Rennunfall. Louis kam in der schnellen Kurve am Ende der Start und Zielgeraden nicht auf die Innenbahn, das innen fahrende Kart kam ins Rutschen und kollidierte mit Louis. Beide fanden sich, Gott sei Dank unverletzt, in der Streckenbegrenzung wieder. Nach dem das Kart genauer untersucht wurde stellte sich heraus das der Rahmen irreparabel verzogen war. Das bedeutet das frühe Aus für Louis.

Bei Felix verlief es bedeutend besser. Nachdem an seinem Kart die Lenkung umgebaut wurde, war Dieses kaum wieder zu erkennen und Felix konnte sich in den freien Trainingsläufen auf Anhieb im Mittelfeld etablieren. Im Zeittraining konnte er den 16. Startplatz erkämpfen. Im ersten Vorlauf ereilte ihn aber dasselbe Schicksal wie Louis, bei einem Gerangel musste er ebenfalls über einen Curb ausweichen und auch bei ihm verabschiedete sich die Antriebskette. Der zweite Vorlauf verlief dann um so besser. Felix kämpfte sich bis auf den sechsten Platz vor. Das bedeutet dann den 16. Startplatz für das erste Rennen und Felix gab Gas! Er fuhr das beste Rennen in diesem Jahr und kämpfte sich auf den neunten Platz vor. Im zweiten Rennen, schon auf Platz sieben, machte er einen kleinen Fahrfehler und kam von der Strecke ab. Dabei verlor er sechs Plätze und beendete das Rennen auf dem 13.Platz. Trotz diesem Missgeschick war Felix mit seiner Leistung sehr zufrieden.

Maximilian trat nach einer etwas längeren Pause wieder ins Renngeschehen ein. In den freien Trainingsläufen lief es dann auch recht gut. Auf Anhieb konnte er sich im vorderen Teil des Feldes etablieren. Aber im Verlauf der Veranstaltung schlich sich ein Problem mit der Chassiseinstellung ein. Maximilian beschwerte sich über extremes Übersteuern. So war im Zeittraining nur der 20. Startplatz zu erreichen. Während der Vorläufe bemühte sich dann das Team eine Lösung für das Problem zu finden. Was dann auch gelang, trotz allem war in der Addition der Vorläufe nur der 20 Startplatz drin. Das erste Rennen war dann leider nach vier Runden beendet. Der zweite Lauf verlief besser. Mit jetzt funktionierendem Chassis konnte er aus der letzen Startreihe noch auf den 17. Platz vorfahren.

Bilder folgen...

6. DMV Lauf Urloffen

Bei schönstem Spätsommerwetter fand der letzte Lauf des DMV. Kartchampionchips auf dem Ortenauring in Urloffen statt. Louis Walter ging an den Start um noch einmal anständig Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Das sollte im an diesem Wochenende auch gelingen. Nach schon guten Leistungen in den freien Trainingsläufen am Samstag konnte er im Zeittraining den vierten Startplatz erreichen. Im fehlten gerade mal  0.15 Sek auf die Pole, die Startplätze Drei und Vier waren gar nur ein paar hundertstel Sekunden entfernt.

Im ersten Rennen erwischte einen super Start und konnte als Zweiter in die erste Kurve einbiegen. Diese Position fuhr er dann auch nach Hause. Den Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde sicherte er sich auch noch.

Das zweite Rennen verlief dann genau so gut wie das Erste. Louis verteidigte abermals seine Startposition und beendete das Rennen ebenfalls auf Platz Zwei.

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5. DMV Lauf Wittgenborn

Bei sehr durchwachsenem Wetter fand am Wochenende der 5. Lauf zum DMV Kartchampionship in Wittgenborn statt. Am Samstag noch trocken, begrüsste einen der Sonntag mit wechselnden Wetterbedingungen.

Louis Walter (KF3) und Dominik Schmidt (KZ2) waren an diesem Wochenende angereist um sich der Konkurrenz zu stellen.

Für Louis begann das Wochenende viel versprechend. In den freien Trainingssitzungen am Samstag konnte er beständig schnelle Zeiten fahren. Aber es kristallisierte sich schon heraus dass es diesmal eine” ganz enge Kiste” werden sollte. So kam es dann auch, im Zeittraining am Sonntag belegte er den vierten Startplatz mit gerade mal 0,06 Sekunden Rückstand auf die Pole.

Pünktlich zum ersten Rennen begann es dann zu regnen. Der Start verlief dann nicht so prickelnd. Von einem anderen Teilnehmer auf die Außenbahn gedrückt musste er einige seiner Gegner ziehen lassen. Die verlorenen Plätze konnte er aber im Laufe des Rennens wieder aufholen und beendete das erste Rennen auf Platz fünf.

Im zweiten Rennen verhinderte ein technisches Problem dann den Start. Trotz allem fand er an diesem Wochenende wieder zu seiner alten Stärke zurück und freut sich schon auf die nächsten Einsätze.

Dominik Schmidt der für das DS-Racing Team an den Start geht und von WST–Motorsport bei den DMV-Läufen betreut wird, hatte ein sehr gutes Wochenende zu vermelden. Die Wetterkapriolen ließen ihn völlig unberührt und er konnte von Anfang an gute Zeiten fahren. Das Zeittraining war dann das einzige mal wo es nicht so wie gedacht nach vorne ging. “ Ich hatte noch eine Kleinigkeit am Setup verändert, dass ging aber gründlich in die Hose” so Schmidt. Trotz allem kam noch der sechste Startplatz dabei heraus.

Im ersten Rennen konnte er dann beweisen was er drauf hatte. Mit gutem Speed fuhr er auf Platz zwei vor. Der erste Platz wäre auch noch drin gewesen, er war fast ein halbe Sekunde schneller wie der Führende, aber er ging das Risiko nicht mehr ein und sicherte sich damit den zweiten Startplatz in Rennen zwei.

Das Rennen zwei war dann ein richtiger Krimi. Eine Stunde vor dem Rennen hatte es aufgehört zu regnen und die Strecke trocknete langsam ab. Nun musste die Entscheidung getroffen werden welche Reifen montiert werden, Slicks oder Regenreifen?? Im Rennen zuvor funktionierten die Regenreifen noch besser als die Slicks. So entschied sich Dominik für die Diese. Den Start konnte er für sich entscheiden und als Führender in die erste Kurve einbiegen. Die Führung konnte er fünf Runden lang verteidigen, doch die Strecke kippte und die Slickreifen funktionierten besser und besser. Davon profitierte speziell Michael Schuhmacher der sich für Slicks entschieden hatte und 4 Sekunden pro Runde schneller fahren konnte als Dominik. Er übernahm die Führung und konnte sich sofort deutlich absetzen. Nun begann Dominik zu kämpfen, Platz 2 war zu verteidigen! Dann kam Dominik Petrus zur Hilfe ca. 6 Runden vor Schluss fing es wieder an zu regnen und so schnell Michael Schuhmacher seinen Vorsprung ausgebaut hatte so schnell verlor er ihn auch wieder. In der 13. Runde konnte Dominik ihn wieder überholen und konnte, zwar unter Druck von Illgen und Börke, den ersten Sieg in seiner KZ2 Laufbahn nach Hause fahren. Die Freude über diesen Sieg war riesig. Nun hofft das komplette Team auf ein gutes Ergebnis in Hahn wo am 21-22 August der letzte Lauf zur DKM stattfindet.

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04.07.10 Heißes Wochenende in Wackersdorf

Im wahrsten Sinne des Wortes erwartete die Teilnehmer des DMV Championchip ein heißes Wochenende. Bei Temperaturen bis zu 37 Grad war die Veranstaltung eine Herausforderung für Mensch und Material.

Louis Walter (KF3) und Dominik Schmidt (KZ2) stellten sich dieser Herausforderung. Louis trat an um den 5. Platz in der Gesamtwertung zu verbessern. Da Wackersdorf eine seiner Lieblingsstrecken ist, war er sehr zuversichtlich anständig Punkte zu sammeln. Das freie Training am Samstag verlief dann auch planmäßig und am Ende des Tages konnte er mit einer 51,100 eine super Zeit fahren. Am Sonntag verlief es dann leider nicht mehr nach Plan, schon im freien Training fehlten auf einmal 0,80 sek. Trotz sofortiger Änderung des Chassis Setups war auch im Zeittraining keine bessere Zeit möglich. Startplatz 16 war wirklich nicht die Position die er sich erhofft hatte. Der Start zum ersten Rennen verlief erst einmal gut, aber in der achten Kurve war dann Schluss. Ein Mitkonkurrent attackierte ihn so hart dass er von der Strecke flog. Nach dem er das Kart wieder in Gang gesetzt hatte, fuhr er ein einsames Rennen am Ende des Feldes und konnte noch den 24. Platz ins Ziel retten.

Im zweiten Rennen hatte er wieder Pech. In der Einführungsrunde überfette der Motor und es dauerte 3 Runden bis der wieder perfekt lief. Nach einer wilden Aufholjagd konnte er den 16. Platz einfahren. Also ein Wochenende zum vergessen. Zum seinem Glück lief es für einige seiner direkten Gegner, in der Meisterschaft, auch nicht so perfekt und so fiel nur einen Position in der Gesamtwertung zurück.

Dominik kam eigentlich nur zum Testen nach Wackersdorf. Es waren einige Änderungen am Motor zu probieren und was liegt näher das freie Training des DMV dafür zu nutzen. Hier ist man mit einigen der besten Piloten in der deutschen KZ 2 Szene konfrontiert und man kann gleich erkennen ob die Modifikationen Effekt zeigen. Es funktionierte sehr gut und so entschloss er sich kurzfristig an den Rennen teilzunehmen. Es war zwar nur das Trainingschassis vor Ort, aber die Zeiten passten.

Im Zeittraining konnte er den sechsten Startplatz erreichen. Das erste Rennen verlief dann auch sehr gut, er erreichte den fünften Platz. Dabei konnte er schneller fahren als seine beiden Mitkonkurrenten vor ihm. Leider konnte er in den Rechtskurven nicht den Speed gehen um sich in eine gute Position für einen Angriff zu bringen.

Im zweiten Rennen lief es dann noch besser. Beim Start mache einen Platz gut. Diesen vierten Platz konnte er dann problemlos ins Ziel fahren. In den nächsten Tagen kommt das neue Chassis und mit diesem wird dann noch einiges mehr drin sein.

 

27.06.10 Falko Günther siegt in der Wankelklasse in der holländischen Meisterschaft

Obwohl im Zeittraining eine Steigerung von über 0,5 sec drin war, reichte es nur zu Platz 2 hinter dem Belgier Jurgen de Block und vor dem Holländer Robert de Boer.
Im Rennen geschah dann was geschehen mußte: Beim Kampf um die Spitze kegelten sich beide heraus und de Boer gewann.
In Rennen 2 hatte Falko dann das Messer zwischen den Zähnen und siegte vom letzten Startplatz aus.

Video von Rennen 2: http://www.youtube.com/watch?v=jBd24lyqaCc

13.06.10. DMV Lauf in Hahn

Am letzten Wochenende traf man sich wieder in Hahn, diesmal stand der 3. Lauf zur DMV Meisterschaft auf dem Programm.

Louis Walter (KF3), Andres Ferraz Leite und Falko Günther (beide KZ2) gingen für WST- Motorsport an den Start. Im Gegensatz zur letzten Woche war das Wetter stabil. Es war kühl und trocken. Also beste Voraussetzungen um guten Motorsport zu bieten.

Louis war recht zuversichtlich eine gute Leistung zu bringen. Das Podium war anvisiert. In den freien Trainings kam er aber nicht so recht in Schwung. Im fehlte ein wenig Grip an der Hinterachse um gute Zeiten zu fahren. Im Zeittraining fehlten im 0,20 sec auf die Spitze. Das bedeutet den achten Startplatz. Nach einem recht guten Start ins erste Rennen, kam er aber nur bis in die erste Kurve. Hier wurde er von einem Mitkonkurrenten unsanft an das Ende des Feldes befördert. Von hier aus startete er dann eine Aufholjagd und konnte sich bis auf den achten Platz vorfahren.

Der Start ins zweite Rennen war noch besser. Er konnte auf den dritten Platz vorfahren und sich mit drei Mitstreitern vom Feld absetzen. Hier begann dann der Kampf um die Spitze. Fünf Runden vor Schluss fuhr er sich auf Platz zwei vor. Drei Runden vor dem Ende des Laufes eroberte er die Spitze. Hier machte er aber einen Fehler, den Druck zu reduzieren. “ Ich habe versucht die letzten zwei Runden möglichst rund und sauber zu fahren und habe nicht mehr damit gerechnet angegriffen zu werden” sagte Louis. Aber in der vorletzten Runde setzte, in der schnellen Kurve nach Start und Ziel, sein Gegner zum überholen an und konnte das Manöver auch erfolgreich abschließen. Eine sofort eingeleitete Gegenattacke von Louis ging gründlich daneben. Er kam auf das Hinterrad seines Gegners und drehte sich. Er konnte das Rennen noch auf dem 11. Platz beenden.

Andres hatte ein sehr gutes Wochenende vor sich. Von Anfang an konnte er eine gute Leistung hervorbringen, obwohl er sich schon früh eine Rippe prellte die ihm im Laufe des Wochenendes noch einige Probleme bereiten sollte. Im Zeittraining fuhr er mit 0.70 sek. Rückstand auf den 20. Startplatz . “Ich habe mir schon eine etwas bessere Ausgangsposition für das Rennen gewünscht” bemerkte er etwas enttäuscht. Aber in den Rennen sollte es besser werden. Im ersten Lauf fuhr er auf Platz 12 vor und im zweiten Lauf konnte er, trotz Schmerzen, diese Position behaupten. Bei Andres zeigt die Leistungskurve steil nach oben.

Falko zeigte an diesem Wochenende das die Leistung vom ADAC Wochenende kein Strohfeuer war. Gleich von Anfang an konnte er sich unter den ersten Zehn behaupten. Im Zeittraining erreichte er den achten Startplatz. “ Ich bin sehr zufrieden mit den Zeiten. ” 1,5 Zehntel schneller und ich wäre Dritter” bemerkte er nach dem Zeittraining.
Im ersten Rennen ging es dann richtig zur Sache. Mit der viertschnellsten Zeit im ganzen Feld kämpfte er sich auf die fünfte Position vor. Ein super Ergebnis ! Im zweiten Lauf ging es genauso gut weiter, er konnte sogar leichten Druck auf seinen direkten Gegner ausüben. Der vierte Platz war in greifbarer Nähe, aber leider ließen die Reifen nach und er konnte keinen Angriff mehr starten. “ Das neue Material (Tony, Vortex) hat uns einen gewaltigen Schritt nach vorne gebracht” bemerkte sein Vater und Mechaniker Matthias, nach der Veranstaltung. Seine nächste Veranstaltung ist die Wankelchallenge die auch in Hahn ausgetragen wird.

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06.06.10 Hitzeschlacht beim ADAC Kart Masters in Hahn

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand in Hahn der 2. Lauf des ADAC Kart Masters statt.

WST-Motorsport brachte 5 Fahrer an den Start. Louis Walter, Michael Ruckh (beide KF3), Felix Weber (KF2), Maximilian Severin und Falko Günther (beide KZ2).

Für Louis sollte es ein durchwachsenes Wochenende werden. Schnell fanden Louis und sein Mechaniker Dominik Schmidt, ein perfektes Setup für sein Kart. Im Zeittraining hatte er dann keine freie Runde und musste sich mit dem 11. Platz zufrieden geben. In den Heats konnte er aber wieder beweisen, dass er an diesem Wochenende zu den Schnellsten gehörte. Beide Läufe beendete er auf Platz 5, mit jeweils der schnellsten und zweitschnellsten Runde. Im Gesamtranking nach den Heats belegte er den 7.Platz. Das erste Rennen verlief bis zu 11. Runde sehr gut. In der vorletzten Runde verbremste sich ein Mitkonkurrent und fuhr ihm ins Heck. Dadurch rutschte er auf den 25.Platz zurück. Im zweiten Rennen konnte er dann ein paar Plätze gut machen und beendete den Lauf auf Platz 19. Wiederum konnte er sehr gute Rundenzeiten fahren.

Michael zeigte in Hahn eine solide Leistung. Im freien Training, noch unter den Schnellsten, konnte er diese Leistung nicht in das Zeittraining retten. Hier konnte er nur den 30.Startplatz erreichen. Nach den Vorläufen fand er sich auf dem 28. Startplatz wieder. In den Rennen erreichte er dann die Plätze 28 und 31.

Für Felix sollte ein gutes Wochenende werden. In den freien Trainings lief noch nichts zusammen. Selbst im Zeittraining war noch kein richtiges Setup für das Fahrwerk und den Fahrer gefunden. Mehr wie der 23. Startplatz war nicht zu machen. Dann kam das große Brainstorming, das ganze Team setzte sich zusammen und man beschloss das Fahrwerk komplett umzubauen. Das bescherte seinem Mechaniker Jogi dann einen langen Abend, aber es sollte sich auszahlen. Im Warm up zeichnete sich schon eine Wende ab, es lief viel besser. Der erste Vorlauf war dann leider schnell beendet, bereits nach 3 Runden war ein Crash die Ursache des vorzeitigen Ausscheidens. Im 2. Heat lief es dann Super. Mit Rundenzeiten die 0.30 Sekunden schneller waren als die Zeittrainingszeit konnte er den 11. Platz erkämpfen. In den 2 Rennen erreichte er dann die Positionen 17 und 10.

Für Maximilian war es der 3. Einsatz in der KZ2 Klasse und die Leistungskurve steigt eindeutig nach oben. In den freien Trainings zeichnete es sich schon ab, dass dieses Wochende gut verlaufen sollte. Im Zeittraining konnte er den 14.Startplatz erreichen. Das bedeutete eine gute Startposition unter den ersten 10 in den Heats. Leider platzte ihm kurz vor dem Ende des ersten Vorlaufs ein Reifen und er musste aufgeben. Auf den 2. Heat verzichtete er um Reifen zu sparen. Das bedeutete zwar den letzten Startplatz, aber Maximilian fuhr zwei gute Rennen. Im Ersten wurde er 14. Im zweiten Lauf, mittlerweile fing es an zu regnen, konnte er sogar auf die 10. Position vorfahren.

Falko überraschte das ganze Wochenende mit tollen Leistungen und konnte sich von Anfang an unter den ersten 10 etablieren. Im Zeittraining erreichte er einen hervorragenden 6. Startplatz. Nach den zwei Heats die er auf dem 4. und 3. Platz beenden konnte, fand er sich auf dem 4. Platz im Gesamt Ranking wieder. Rennen 1 beendete er auf Rang 4 und ihm fehlten dabei gerade mal 0.15 Sekunden auf die schnellsten Zeiten. Im Lauf 2 kam es kurz nach dem Start zu einem Crash bei dem die Lenkung seines Karts anständig verbogen wurde. Trotz allem konnte er von ganz hinten noch den 7. Platz erobern.

Das komplette WST-Motorsport Team ist mit der Entwicklung der Leistungen seiner Fahrer sehr zufrieden und alle sind schon ganz gespannt wie man bei den kommenden Rennen abschneiden wird. 

           Maximilian Severin       Felix Weber

23.05.10 Erfolgreiches Wochenende beim DMV Kart Championship in Oppenrod

Bei perfektem Wetter fand am Pfingstwochenende der 2. Lauf zur DMV Kart Championship statt.

6 Piloten, in verschieden Klassen, gingen an den Start. Louis Walter (KF3), Felix Weber (KF2), Andres Ferraz-Leite, Maximilian Severin, Dominik Schmidt und Falko Günther (alle KZ2).

Für Louis sollte es das beste Wochenende in seiner noch jungen Rennfahrerkarierre werden. Schnell war ein perfektes Fahrwerk und Motor Setup gefunden. So konnte er von Anfang an ständig die besten Zeiten des kompletten Starterfeldes in den Asphalt brennen.

Im Zeittraining erreichte er mit 0,3 Sek Vorsprung den ersten Startplatz. In den beiden folgenden Rennen konnte er die Leistung vom Zeittraining bestätigen und beide Läufe souverän für sich entscheiden.

Auch die 25. Auflage des Stefan Bellof Pokals konnte Louis gewinnen. Gleich nach dem Start setzte er sich an die Spitze, die er nicht mehr abgab und das Rennen für sich entschied. Wiederum konnte er, wie in den voran gegangenen DMV Läufen, mit der schnellsten Rennrunde glänzen.

Für unseren KF2 Piloten Felix Weber verlief die Veranstaltung nicht so rosig. Er kämpfte das ganze Wochenende mit dem Setup seines Chassis. Erst im letzten Lauf war eine zufrieden stellende Fahrwerkseinstellung gefunden. Aber wenn man von hinten starten muss geht meistens nicht mehr viel. In ein Gerangel verwickelt musste er sich mit einigem Rückstand wieder ins Feld einordnen. Den großen Abstand auf das Hauptfeld konnte er dann nicht mehr zufahren.

Bei der KZ2 Klasse war WST-Motorsport mit vier Fahrern vertreten. Am besten kam Dominik Schmidt mit der Strecke zurecht. Im Zeittraining erreichte er den 8. Startplatz und ärgerte sich ein wenig dass er ausgerechnet in seinen 3 schnellsten Runden keine freie Bahn hatte. Dann kam der Schock, auf der Waage fehlten 200 Gramm. Somit wurde die Zeit gestrichen und er musste mit dem letzten Startplatz vorlieb nehmen. Was ihn aber nicht davon abhielt im ersten Rennen auf den 12.Platz vorzufahren. Im zweiten Lauf ging die Reise nach vorn weiter und endete schließlich auf dem 4. Platz.

Maximilian hatte wirklich Pech. Es dauerte einige Zeit bis das richtige Chassis Setup gefunden wurde. Dann versagte ausgerechnet im Zeittraining die hintere Bremse und er musste sich mit dem 22.Startplatz zufrieden geben. Im ersten Lauf fuhr er auf Platz 18. Im zweiten Lauf ging die Pechsträhne weiter. In der Startaufstellung sprang der Motor sprang nicht mehr an und schied damit vorzeitig aus.

Andres war mir seinen Leistungen nicht zufrieden. Eigentlich lief alles gut aber mehr als der 23. Platz im Zeittraining kam nicht heraus. Im ersten Lauf kam nach einem Crash dann das vorzeitige Aus. Gott sei Dank war das Chassis noch OK und startete er neu motiviert in das zweite Rennen. Hier fuhr auf dann aus der letzten Startreihe auf den 19 Platz vor.

Falko Günther war mit seinem 7. Platz im Zeittraining sehr zufrieden, weniger aber mit dem Umstand, das ihm in der Einführungsrunde zum 1. Rennen das Kupplungsnippel durchrutschte und ein Start somit unmöglich war. Nachdem das 30-Cent-Teil ausgetauscht war, gelang im 2. Rennen der Ritt von 31 auf 14.

Text: TC

23.05.2010 Louis Walter gewinnt Stefan-Bellof Pokal

(C) M. GüntherIn Gedenken an den 1985 verstorbenen Formel 1 Piloten Stefan Bellof findet alljährlich auf seiner Heimatbahn in Oppenrod der Stefan Bellof Gedächtnispokal statt. Bei strahlendem Sonnenschein sorgte der Oppenroder Louis Walter für große Freude im Lager des KV Oppenrod, denn er ist seit Jahren der erste Sieger aus den eigenen Reihen.

Schon im Zeittraining untermauerte der Pilot aus dem Team WST Motorsport mit der Pole-Position seine Siegesambitionen und setzte seine Erfolgsstory im 20 Runden langen Rennen fort. Vom Start weg führte er das 15 Mann starke KF3 Feld an und sicherte sich einen blitzsauberen Start/Ziel-Sieg. Der Dritte an diesem Wochenende, denn schon vorher dominierte Walter die Wertungsläufe des DMV Kart Championship. Auf einem sicheren zweiten Platz kam der Kölner Sebastian Balthasar gefolgt von Luca Lüther ins Ziel. Im Kampf um Rang vier zeigten die Nachwuchspiloten einen herzergreifenden Kampf. Am Ende setzte sich Andre Rudersdorf gegen Dennis Anoschin durch.

Mit seinem prestigeträchtigen Sieg reiht sich Louis Walter in eine namhafte Siegerliste ein. In den insgesamt 25 Auflagen standen Fahrer wie Ralf Schumacher, Frank Diefenbacher, Helmut Sanden und Jens Klingmann ganz oben auf dem Siegerpodest. Neben einem Ehrenpokal winkte Walter eine Siegprämie in Höhe von 500€ und ein Satz Rennreifen gespendet durch die Firma Dunlop.


Text: MXL Foto: M.Günther

Erster Lauf des ADAC Masters in Oschersleben

Vom 7 bis 9 Mai fand in Oschersleben der erste Lauf zum ADAC Kartmasters statt.

4 WST Piloten gingen an den Start. In der Klasse KF3 starteten Louis Walter und Michael Ruckh. In der Klasse KF2 2 ging Felix Weber an den Start. In der KZ2 startete Maximilian Severin das erste mal in dieser Klasse .

Unsere beiden KF 3 Piloten fanden schnell das richtige Setup für die Strecke und konnten mit sehr guten Zeiten im freien Training auf sich aufmerksam machen.

Im Zeittraining erreichte Louis die 7. Startposition und Michael konnte den 16. Startplatz erobern. Diese Leistungen waren in dem mit 38 Piloten besetzten Starterfeld sehr gut.

Leider sah es nach den Heats nicht mehr ganz so gut aus. Louis fand sich auf dem 21. Startplatz wieder. Michael konnte leider nur den 33. Startplatz erreichen.

Im ersten Rennen wurde Louis 19. Im zweiten Lauf konnte er den 12. Platz erkämpfen. Michael beendete den ersten Lauf auf Position 24. Im zweiten Rennen musste er nach einem Crash sein Kart abstellen.

Mit neuem Material (Tony, TM) ging Felix Weber in KF2 an den Start und kam von Anfang an glänzend damit zurecht. Schon in den freien Trainings wurde klar dass man den Zeitabstand auf die Spitze, den man im letzten Jahr noch gepachtet hatte, erheblich verringern konnte.

Im Zeittraining erreichte Felix den 11. Startplatz. Im ersten Heat fiel er durch einen verlorenen Spoiler und anschliessendem Motorschaden aus. (ein Pech kommt selten alleine). Im zweiten Heat konnte er den 10 Platz erreichen. Was in der Addition den 23. Startplatz bedeutete.

Im ersten Rennen konnte er den 16. Platz erkämpfen. Im zweiten Lauf wurde er durch eine unfaire Attacke eines Mitkonkurrenten weit zurück geschlagen und konnte nur den 21. Platz erreichen.

Seine ersten Start in der KZ2 (vorher Rotax World) bestritt Maximilian Severin.

Erst am Samstag angereist blieben im gerade mal 2 freie Trainingssitzungen um sich auf die Strecke einzuschiessen. Gross war die Überraschung dass er in beiden freien Trainings auf den 2. Platz fahren konnte.

Im Zeittraining konnte er die 9 Position erobern. Für einen Novizen in der KZ2 eine super Leistung.

In den Heats konnte er sich noch um einen Platz verbessern und startete vom 8. Platz ins erste Rennen. Hier konnte er nach einem relativ schlechten Start den 10. Platz erreichen. Den zweiten Lauf und ebenfalls schlechtem Start beendete er auf der 16. Position.

Nach der Analyse der schlechten Starts war der Übeltäter schnell ausgemacht. Bis zu nächsten Einsatz beim DMV in Oppenrod wird der technische Fehler ausgemerzt sein. 

 

Erster Lauf DMV Kartchampionship in Kerpen

Bei sehr durchwachsenem Wetter fand am Osterwochenende der erste Lauf der DMV Kartchampionship statt.
Unsere Piloten Louis Walter (KF 3) und Andres Ferraz-Leite (KZ 2) gingen auf Punktejagd.
Am Samstag, bei noch trockenen Bedingungen, lief es für beide Piloten sehr gut. Beide konnten mit guten Rundenzeiten auf sich aufmerksam machen. Speziell Louis konnte sich mit seinen Zeiten ständig unter den ersten 5 plazieren.
Am Sonntag war dann Aprilwetter angesagt. Im freien Training noch trocken, begann es pünktlich zum Zeittraining an zu regnen.
Im Zeittraining konnten sich Louis den 13. und Andres den 22. Startplatz sichern.
Das erste KF3 Rennen fand auf nasser Fahrbahn statt. Louis erreichte den 11. Platz.
Auf der mittlerweile trockenen Strecke fand das erste KZ2 Rennen statt, dass Andres auf dem 23 Platz beendete.
Beide Finalrennen fanden dann wieder auf nasser Fahrbahn statt. Louis hatte einen Crash mit einem Mitkonkurrenten und konnte das Rennen nicht zu Ende fahren.
Andres konnte das Rennen auf dem 15.Platz beenden.
Foto: D. Fulko

Nachruf:

wgvAm 18.03.2010 verstarb plötzlich Werner Großevollmer.

Wir alle kennen Kartsport nicht ohne Werner und es ist fast ummöglich es sich vorzustellen. Er wird uns allen sehr fehlen.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und den Angehörigen.

Termine 2012

CIK-FIA EM  (Stand 20.12.11)

07.-10.06 - Wackersdorf KZ1+2

07.-10.06 - Wackersdorf KF2

18.-22.07 - Brandon (GBR)KF2

26.-29.04 - Varennes (FRA)KF3

19.-22.07 - Brandon (GBR)KF3

 

CIK-FIA WM  (Stand 20.12.11)

06.-09.09.- Sarno (ITA)KZ1+2

20.-23.09.- Zuera (ESP) KF2+3

 

DKM  (Stand 20.12.11)

21-22.04. - Kerpen

26.-27.05.- Wackersdorf

16.-17.06.- Ampfing

18.-19.08.- Hahn

13.-14.10.- Genk

 

DMV  (Stand 20.12.11)

08.04 .- Kerpen

20.05 .- Wackersdorf

24.06 .- Wittgenborn

08.07 .- Oppenrod

12.08. - Hahn

26.08. - Urloffen

30.09. - Goldpokal Ampfing

 

ADAC  (Stand 20.12.11)

14.-15.04. - Oschersleben

12.-13.05. - Ampfing

02.-03.06. - Kerpen

14.-15.07. - Liedolsheim

22.-23.09. - Wackersdorf

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